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26.4. und 21. 6. 2012 / 4.10. und 13.12.2012
19.) 19.01.2012 „Was würde Habermas dazu sagen?“ – Ethisches Handeln in der Personalarbeit
Darf man Beschäftigten ihren Urlaub verweigern, wenn sich im Büro die Aufträge stapeln? Sollte man Bewerbern die wahren Gründe für ihre Ablehnung mitteilen? Müsste die Belegschaft an der Unternehmensentwicklung beteiligt werden?
Ethische Grundsätze, wie sie etwa von Habermas, Kant, Rawls oder Hobbes aufgestellt wurden, sollen Führungskräften Hilfestellung geben, bei schwierigen Personalentscheidungen „richtig“ abzuwägen. Aber auch wenn Unternehmen ethische Grundsätze beschlossen haben, kann es im Alltag zu unethischem Handeln kommen. Aufbauend auf einem Rundgang durch prominente Ethik-Schulen beleuchtet der Vortrag ausgewählte Gründe für beabsichtigtes und unbeabsichtigtes unethisches Handeln. Damit bietet sich eine Möglichkeit, über Wege zu diskutieren, unethischem Handeln entgegenzuwirken.
Julia Brandl, o.Univ.-Prof. Dr., studierte Politik- und Verwaltungswissenschaften mit Schwerpunkt Management und Sozialpolitik in Konstanz und Pavia. Nach vier Jahren als Unternehmensberaterin bei KPMG ging sie 2002 an die Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie 2004 promovierte und 2010 die Lehrbefugnis für Betriebswirtschaftslehre erhielt. Die Förderung durch den FWF ermöglichte Julia Brandl längere Forschungsaufenthalte an der Universität Stanford, an der Alberta School of Business (Kanada) sowie an der Arhus Business School. Nach Vertretungsprofessuren in München, Konstanz und Speyer hat Julia Brandl im September 2011 die Nachfolge von Stephan Laske auf der Professur für Personalpolitik an der Fakultät für Betriebswirtschaft in Innsbruck angetreten.
Teilnehmer
Baumann Fritz, Buchberger Peter, Ebner Herbert, Egger Gabriele, Egger Maximilian, Egger Gerlinde, Einfinger Markus, Gusmerotti Mario, Hemetsberger Andrea, Hollnbuchner August, Klausner Hannes, Laske Stephan, Luhan Friedrich, Matt-Leubner Sara, Murauer Markus, Neu Ferdinand, Obernosterer Karl, Pegger Franz, Peters Mike, Piber Martin, Rungg Ivo, Scheiber Huberta, Schranz Werner, Schweiger Christa, Stampfer Bernd, Terzer Martin, Treisch Corinna, Zecha Ronald
18.) 01.12.2011 „Alle schimpfen aufs Wetter aber niemand tut etwas dagegen oder Die Finanzkrise – Suche nach Ursachen"
Nach Ansicht von Klaus Schredelseker sind drei Ursachen entscheidend für das, was wir heute erleben:
(1) Der Glaube in die Exaktheit von Zahlen; kaum jemand kann sich der Faszination einer vierten Stelle hinter dem Komma entziehen. Der kritische Geist belächelt die vier Stellen, fühlt sich aber mit dem Vorkommaergebnis auf der sicheren Seite.
(2) Unser Denken ist von den Naturwissenschaften geprägt, wo gilt, dass die Entwicklungen, die wir in der Vergangenheit beobachten konnten, uns wertvolle Hinweise für die Zukunft liefern (vgl. Klimaerwärmung). Auch wenn es schwer fällt, zu akzeptieren: in den Sozialwissenschaften gilt genau das Gegenteil!
(3) Wenn es einen Unterschied gibt zwischen Naturwissenschaften und Ökonomie, so ist es der, dass jene keine spieltheoretischen Probleme
kennen: die Natur hat keine Interessen. Wer das nicht akzeptiert, wird niemals die Funktionsweise eines Marktes verstehen.
Klaus Schredelseker o. Univ.-Prof. Dr.
studierte Betriebswirtschaftslehre und Recht an den Universitäten Paris, Mannheim, Berlin, München und Mailand. 1986 nahm er eine Professur für 'Betriebliche Finanzwirtschaft' an der Universität Innsbruck an. Gastprofessuren führten ihn nach Poznan, Strasbourg, Bergamo, Trento und Siena. Er begründete und leitete über viele Jahre die Studienrichtung 'Internationale Wirtschaftswissenschaften' (IWW), die an der Fakultät für Betriebswirtschaft angeboten wird. Seine Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Kapitalmarkttheorie und der Informationsökonomik sowie Grenzbereichen der BWL. Klaus Schredelseker gilt zu Recht als einer der renommiertesten Ökonomen in Europa.
Teilnehmer
Angerer Claudia, Bindhammer Ingunn, Brandl Julia, Buchroithner Hellmut, Egger Gabriele, Egger Maximilian, Gusmerotti Mario, Heinz Ingrid, Hollnbuchner August, Innerebner Hubert, Juranek Christian, Kostenzer Johannes, Kronlechner Herbert, Lamp Georg, Luhan Friedrich, Mair Franz, Matt-Leubner Sara, Moser Christian, Murauer Markus, Pegger Franz, Peters Mike, Piber Martin, Schömherr Bernd, Schroll Thomas, Schweiger Christa, Stampfer Bernd, Terzer Martin, Wieser Helga, Zecha Ronald
17.) 10.06.2010 „Klimawandel: Herausforderung und Chance"
Grüne Skipisten, schwindende Gletscher und wärmere Sommer werden als augenscheinlichste Auswirkungen des Klimawandels überall im Alpenraum diskutiert. Ob sich aber die fortschreitende globale Erwärmung allseits gleich stark und in gleicher Weise bemerkbar machen wird, ist mehr als fraglich. Veränderungen bei Schneefall und Wasserhaushalt und eine steigende Permafrostgrenze sind die am häufigsten erwarteten Folgen des Klimawandels beispielsweise im Stubaital. Als Konsequenz daraus rechnet man vor allem mit Änderungen der Gästestruktur und des Umweltbewusstseins des Gastes, wie auch mit einem gesteigerten Verkehrsaufkommen. Zusätzlich werden geänderte Lebensräume, die auch das touristische Angebot verändern, erwartet. Auch die Landwirtschaft wird auf Grund geringerer Niederschläge im Sommer unter Wasserknappheit zu leiden haben.
Es werden die neueste Erkenntnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Tourismusregionen in Tirol vorgestellt: Zum einen untermauern aktuelle Daten konkrete Klimaveränderungen und Szenarien für Tirol, zum anderen wird dargelegt, wie die Akteure in den Tourismusdestinationen diese Auswirkungen tatsächlich interpretieren. Peters und Steiger zeigen auf, welche Konsequenzen zu erwarten, welche Maßnahmen schon heute nötig sein werden und dass eine Neupositionierung oder ein Neuproduktentwicklung bereits heute und nicht erst in 20 Jahren beginnen muss.
Mike Peters, ao. Univ.-Prof. Dr.
beschäftigt sich am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus der Universität Innsbruck mit dem Phänomen des Unternehmertums in Klein- und Mittelbetrieben. Er studierte und promovierte an der Universität Innsbruck. Seine Habilitation beschäftigte sich mit dem Wachstumsverhalten von Kleinunternehmen im Tourismus. Er leitete eine Reihe von Projekten, die sich mit der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen bzw. Innovationen auseinandersetzten. Auch das aktuelle ClimAlpTour Projekt zielt darauf ab innovative Produkte und Leistungen für Tourismusdestination zu initiieren.
Robert Steiger, Mag.
erforscht am Institut für Geographie der Universität Innsbruck, die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus. Dieses Thema ist auch zentraler Punkt seiner Doktorarbeit mit dem Titel "Auswirkungen des Klimawandels auf Skitourismus in Nord-, Ost- und Südtirol“.
Teilnehmer
Aerni Roger, Bindhammer Ingunn, Brunner Hans, Brunner-Sperdin Alexandra, Egger Maximilian, Gatt Joe, Gusmerotti Mario, Hammerle Rainer, Hollnbuchner August, Kingler Martin, Kostenzer Johannes, Lamp Georg, Mair Franz, Ortner Stephan, Piber Martin, Pitscheider Birgit, Platzgummer Christoph, Putz Ute, Rauch Kathrin, Reisinger Melanie, Stampfer Bernd, Stockburger-Sauer Nicola, Strobl Andreas, Trawöger Lisa, Wagner Olivia, Zecha Ronald,
16.) 04.02.2010 „Warum verdienen eigentlich Kopfarbeiter mehr als Handarbeiter? Zu den philosophischen Wurzeln des Leib-Seele-Dualismus in der Antike und zu einigen Konsequenzen daraus.
Wahrscheinlich ist im von Europa geprägten Kulturkreis kaum jemand imstande, sich nur körperlich zu denken. Unweigerlich drängt sich „Geist“, „Seele“, „Gefühl“ oder ein anderer immaterieller Begriff auf, den wir zwar „in uns“ verorten (im Kopf, im Herzen, im Bauch), dem wir aber eine Existenz über unseren Körper hinaus zuschreiben. Sehr häufig verbinden wir mit dieser dualistischen Denkweise auch eine Hierarchie, die den Geist etc. über den Körper stellt. Das hat massive Folgen für eine Fülle von politischen, gesellschaftlichen und moralischen Konstellationen, also z. B. für die im Titel angesprochenen ökonomischen Wertigkeiten, aber etwa auch für die Bewertung der Geschlechter. Töchterles Denkanstoß geht den Wurzeln dieses Denkens in der griechischen Antike nach und betrachtet einige extreme und einige ganz selbstverständlich scheinende Konsequenzen daraus.
Karlheinz Töchterle, o. Univ.-Prof. Mag. Dr.
Klassischer Philologe
Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Studium in Innsbruck, Konstanz und Padua, Gastprofessuren in Graz und München, seit 1997 Professor für Klassische Philologie in Innsbruck
Forschungsinteressen
Antike Philosophie, antikes Drama, Rezeptionsgeschichte, Neulatein, Fachdidaktik
Teilnehmer
Bindhammer Ingunn, Buchberger Peter, Brunner Hans, Büchlmann Kurt, Egger Gabriele, Egger Maximilian, Erber Bettina, Filip Marc, Fink Kerstin, Gusmerotti Mario, Heinz Ingrid, Hollnbuchner August, Hugl Ulrike, Innerebner Hubert, Kirchebner Robert, Klausner Hannes, Klingler Martin, Koll Alexander, Kronlechner Herbert, Mair Franz, Matt-Leubner Sara, Pammer Michael, Piber Martin, Platzer Claudia, Rungg Ivo, Schneider Armin, Schweiger Christa, Stampfer Bernd, Zecha Ronald, u.a.
15.) 17.12.2009 „Identifikation mit Ländermarken: Die Relevanz von Kommunikation, Persönlicheit und Integration"
Die Identifikation mit einer Marke ist einer der Haupttreiber der (Marken-)Loyalität und Weiterempfehlung. Ob dieser Zusammenhang auch im Kontext von Ländermarken greift, war Gegenstand eines Forschungsprojektes von Frau Stokburger-Sauer. Zusätzlich zur Frage der Konsequenzen der Identifikation mit Ländermarken (ILM) sind die Determinanten der ILM von großem Interesse. Durch diese Studie konnte belegt werden, dass die Integration in das soziale Netzwerk der Ländermarke und die Übereinstimmung der Persönlichkeiten des Touristen mit der Persönlichkeit der Ländermarke wichtige Treiber der ILM sind. Ferner ist es wichtig zu wissen, wie die ILM durch konkrete Marketingmaßnahmen von Tourismusverbänden und Länderverantwortlichen gesteuert werden kann. Exemplarisch wurden hierzu Printanzeigen und PR-Aktivitäten für Ländermarken untersucht. Interessante Erkenntnisse konnten sowohl für die Marketingforschung als auch die Marketingpraxis gewonnen werden.
Nicola Stokburger-Sauer, Univ.-Prof.
Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und Bowling Green State University, Ohio, USA
Forschungsaufenthalte an der Stanford University und University of Missouri-Columbia, USA
Aktuelle Forschungsinteressen:
Dienstleistungs- und Tourismusmarketing; Konsumentenverhalten; Gender-Forschung; Markenidentifikation, -loyalität und -weiterempfehlung; Markengemeinschaften und Co-Creation; Sport- und Kunstsponsoring
Projekte:
Projekte mit der Unternehmenspraxis zu aktuellen Management- und Marketingthemen mit der
Merck KGaA, Frankfurt (2006), Benckiser Deutschland GmbH, Mannheim (2004), Roche Deutschland Holding GmbH, Mannheim (2003), OTTO GmbH & Co. KG, Hamburg (2003), Gjövik Forschungspark AG, Norwegen (2002), Smart AG, Stuttgart (2001)
Wissenschaftliche Projekte u.a. zu Consumer Sophistication – Messung und Anwendung im internationalen Marketingkontext (2001-2004), gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Teilnehmer
Buchberger Peter, Buchroithner Hellmut, Brandl Michael, Egger Maximilian, Filip Marc, Gatt Joe, Geiger Evelyn, Gusmerotti Mario, Innerebner Hubert, Hauser Joseph, Hollnbuchner August, Löb Werner, Peters Mike, Schwarz Oliver, Stampfer Bernd, Töchterle Karlheinz, Wagner Olivia, Waltl Christoph
14.) 08.10.2009 „Born to be Wild“ – Über Menschen und Marken
Mit dem Postmodernismus hat sich sowohl das Konsumverhalten als auch die damit einhergehende Sichtweise von KonsumentInnen radikal verändert. Man ist sich mittlerweile einig darüber, dass Marken und Objekte für Menschen eine höchst intensive, emotionale Bedeutung haben können. Menschen gehen mit Marken und Objekten Beziehungen ein, binden sich langfristig an sie, erzählen darüber, werden innovativ und bringen ihre Kreativität in die Marke ein. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Voraussetzungen und Folgen dieser engen KonsumentInnen - Markenbeziehungen und versucht, daraus Implikationen für die Beziehungspflege mit KundInnen zu erarbeiten. Fragen, die beantwortet werden sind:
Warum ist das so? Welche Motivstrukturen und Persönlichkeitsfaktoren führen zu solchen Bindungen? Wie verhalten sich solche KundInnen gegenüber ihrer Marke/dem Unternehmen? Wie können/sollen sich Marken/Unternehmen gegenüber diesen KundInnen verhalten?
Andrea Hemetsberger, Ao. Univ.-Prof. Dr.
Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus - Marketing
Studienbeauftragte des Internationalen Master in Strategic Management an der Universität Innsbruck mit den Spezialisierungen: Strategy & Innovation, Multicultural Branding, Leisure & Tourism Management (seit 2007)
Vorstandsmitglied der SoWi-Holding
Studium an der Universität Innsbruck und an der Berufspädagogischen Akademie des Bundes Tirol
Aktuelle Forschungsinteressen
Hoch emotionale Markenbeziehungen
Die Marke als komplexes soziales Phänomen
Authentizität von Marken
Kreative Konsumenten im Internet: eine Typologie und state-of-the-art
Konsumentennetzwerke als Neue Unternehmer: Kreativität, Motivation,
Kollaboration und Ideologie des Open-Source Netzwerks
Der Markenwert von Open-Source Marken
Projekte
2009: Strategische Markenentwicklung für das IKB Contracting (Innsbrucker Kommunalbetriebe)
2004/2005: Distributionsstrategie für eine neue Marke, D. Swarovski &Co.
2003: Erarbeitung eines blueprintings des Serviceablaufes, Tiroler Versicherung
2002: Konzept Best 2004
2002: Evaluierung und Neukonzeption des Internetportals, ZumtobelStaff Dornbirn
2002: Potenzialanalyse zur Prophylaxeberatung bei Zahnärzten, GlaxoSmithKline Österreich
1999/2000: Marketingstrategie zur Einführung einer neuen Marke, Sommerhuber G.m.b.H, Steyr
1990 – 1993: Die Wahrnehmung von Arbeitszeit im Lebenskontext; Projekt zur Einführung der 35-Stundenwoche, Wirtschaftskammer Österreich
Trainings
MBA International Luxury Brand Management, ESSEC, Frankreich
Linzer Management Akademie (LIMAK)
Management Center Innsbruck (MCI)
In-house Trainings bei der OMV AG; Swarovski Optik, Absam; Swarovski Wattens
Teilnehmer
Aerni Roger, Angerer Claudia, Bindhammer Ingun, Egger Gabriele, Egger Maximilian, Gatt Joe, Gusmerotti Mario, Klausner Hannes, Klingler Martin, Kostenzer Johannes, Heinz Ingrid, Hollnbuchner August, Koll Alexander, Lampe Manuel, Moser Markus, Peskoller Bernhard, Peters Mike, Pretterhofer Herbert, Putz Ute, Rungg Ivo, Schroll Thomas, Schwarzmann Matthias, Schweiger Christa, Stokburger-Sauer Nicola, Terzer Martin, Töchterle Karlheinz, Wenk Lisa
13.) 04.06.2009 "Das Eigene und das Fremde verstehen: interkulturelle Kompetenzen entwickeln. Wie geht das?"
Die Internationalisierung der betrieblichen Wertschöpfung bringt es mit sich, daß MitarbeiterInnen heute über interkulturelle Kompetenzen verfügen müssen. Diese reichen von einer allgemeinen kulturellen Sensibilität bis hin zur Fähigkeit als 'multicultural man/woman' in unterschiedlichen kulturellen Settings leben zu können. Von der Notwendigkeit einer Ausprägung interkultureller Kompetenzen sind nicht nur Führungskräfte betroffen, sondern auch einheimische Arbeiternehmer/innen in allen Hierarchiestufen der Unternehmung. Der Vortrag befaßt sich in diesem Kontext mit den Möglichkeiten und Grenzen einer Entwicklung interkultureller Kompetenzen im Rahmen der Personalarbeit. Welche Methoden stehen zur Verfügung? In welche didaktischen Settings können und müssen diese eingebunden werden?
Annette Ostendorf Univ.-Prof. Dr.
Institut für Organisation und Lernen
Studium an der LMU München
Venia legendi: Wirtschafts- und Berufspädagogik
Leiterin des Instituts für Organisation und Lernen (seit 10/08)
Vorsitzende des Fakultätsrats der Fakultät für Betriebswirtschaft (seit 2008)
Aktuelle Forschungsinteressen
Management und Entwicklung von Bildungsinstitutionen
Diskursanalytische Forschung bezogen auf Fragen der Berufsbildung
Berufliche Kompetenzentwicklung in Schule und Betrieb
Didaktische Begleitung von Betriebspraktika
Entwicklung interkultureller Kompetenzen
Professionalisierung im Lehrerberuf
Evaluationsforschung (formativ) in pädagogischen Feldern
Projekte
2009-2010: Organisation und Begleitung von Betriebspraktika. Gefördert durch den Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF).
2008-2010: Bobcat: Building competence-based learning environments for personalized vocational teacher education and training. EU-Leonardo da Vinci Partnership-Programm (Projektpartnerinstitutionen: Haaga-Helia University Helsinki, Universität Paderborn)
2003-2005: Entwicklung und Evaluation komplexer Lehr-Lernarrangements zur Förderung interkultureller Handlungskompetenz (FILIPA) in Kooperation mit der Fachoberschule Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege München
1999: Bildungsbedarfsanalyse für die Ausbildungsabteilung der BMW AG München
1994-1995: Beratungsprojekt für die Herbert Quandt Stiftung zum Aufbau von Berufsbildungsstrukturen im Raum Spartanburg/South Carolina, USA
Teilnehmer
Augustin Hans, Bindhammer Ingun, Buchberger Peter, Duftner Dieter, Egger Maximilian, Gatt Joe, Gusmerotti Mario, Hammerle Rainer, Hollnbucher August, Juranek Christian, Kessler Barbara, Kühbacher Manfred, Kronenberger Christoph, Lampe Manuel, Luhan Friedrich, Neuhauser Walter, Platzer Claudia, Putz Ute, Terzer Martin, Zecha Ronald
12.) 23.04.2009 "Wie rational entscheiden wir? Die Rolle von Intuition in unternehmerischen Entscheidungen.
Fragt man erfolgreiche Führungskräfte und Unternehmer, wie viel Prozent des Erfolgs sie rückblickend auf Zufall und Glück zurückführen, sind die Ergebnisse erstaunlich: 20 bis 30%. Oft sogar wesentlich mehr. Viele Entscheidungen treffen sie aufgrund von Intuition oder Bauchgefühl. Erfolgreiche Führungskräfte besitzen dann aber auch die Fähigkeit, Glück zu haben. Sie haben das Talent, Zufälle zu nutzen. Zufall ist aber nicht immer etwas, das vollkommen außerhalb des Einflussbereichs liegt. Es gibt Menschen, die besser in der Lage sind, „zufällige“ Chancen zu erkennen und sie im richtigen Augenblick zu ergreifen.
Was dann den meisten Außenstehenden als Zufall erscheint, war in Wirklichkeit die Intuition und Fähigkeit, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge zu tun. Diese Führungskräfte erkennen schwache Signale, die andere nicht wahrnehmen, sie erkennen Muster, wo andere noch keine Muster sehen. Sie sind fähig, aus Informationen, die oft widersprüchlich, trügerisch und nicht eindeutig sind, jene herauszufiltern, die sich im Nachhinein als die richtigen erweisen. Vor allem aber haben sie eine Fähigkeit: intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Kurt Matzler, Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus
Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Innsbruck
Assistent, später Außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Unternehmensführung, Universität Innsbruck
Professur für Marketing und Internationales Management, Universität Klagenfurt
Vorstand des Instituts für Internationales Management, Johannes Kepler Universität Linz
FUNKTIONEN
Gründungsmitglied der European Academy of Management (EURAM)
FIBAA-Gutachter
Partner von IMP
FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE
Marktorientierte Unternehmensführung, Innovation, Strategie
PREISE
Forschungspreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse AG
Förderpreis der Stiftung für junge SüdtirolerInnen im Ausland
Teilnehmer
Becker Albrecht, Bindhammer Ingun, Buchberger Peter, Duftner Dieter, Ebner Herbert, Egger Maximilian, Gatt Joe, Gusmerotti Mario, Gruber Bettina, Hildmann Markus, Innerebner Hubert, Juranek Christian, Keplinger Johannes, Klausner Hannes, Klingler Martin, Kostenzer Johannes, Kühbacher Manfred, Kronenberg Christoph, Lamp Georg, Luhan Friedrich, Mair Franz, Matt-Leubner Sara, Moser Markus, Schneider Armin, Schweiger Christa, Schroll thomas, Terzer Martin, Waltl Christoph
11.) 05.02.2009 "Wissensmanagement für den Mittelstand"
In den letzten Jahren gewinnt neben der Geschäftsprozessmodellierung die Modellierung von wissensintensiven Geschäftsprozessen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) müssen sich auf die wesentlichen Wissensprozesse konzentrieren, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Durchgeführte Studien in den letzten vier Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gezeigt, dass KMU von vier Wissensprozessen geprägt sind: (1) Wissens-Identifikation, (2) Wissens-Schaffung, (3) Wissens-Transfer und (4) Wissens-Aktualisierung. Unterstützend wird der Prozess zur Messung des Potentials von Wissensträgern eingesetzt. Das Ergebnis ist ein Integrationskonzept für den Mittelstand, das Wissensmanagement mit den geeigneten Methoden und Informationstechnologien kostengünstig ermöglicht. für und gegen Individuen wie Unternehmen thematisiert, aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und nicht zuletzt auf den ‚Faktor Mensch‘ mit seinem Verhalten und seinen Einstellungen fokussiert…
Kerstin FINK, Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik
Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten des Saarlandes und Innsbruck
Forschungsaufenthalte an der Stanford Universität (USA) und Universität of New Orleans (USA)
Außerordentlicher Universitätsprofessur am Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik an der Universität Innsbruck
Kooperationsprojekte mit der SAP Business School Vienna
Gastprofessur an der Johannes Kepler Universität
Funktionen
Studienbeauftragte für das Masterstudium „Wirtschaftsinformatik“ an der Universität Innsbruck
Mitglied im Österreichischen Fachhochschulrat (FHR)
Institutsleitung bzw. Stellvertretung
Co-Organisation von internationalen Konferenzen wie z.B. AMCIS, ICIS, ECIS, HICS
Preise
Wirtschaftspreis der Tiroler Wirtschaftskammer
Otto-Beisheim-Preis der TU Dresden
Preis der Stadt Innsbruck für hervorragende wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck im Bereich Know-how-Management und Know-how-Engineering
Forschungsschwerpunkte
Wirtschaftsinformatik für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU)
Wissens- und Informationsmanagement
Stakeholder Informationssysteme
Teilnehmer
Angerer Claudia, Egger Maximilian, Gatt Joe, Gehri Klaus, Gruber Bettina, Gusmerotti Mario, Kappler Ekkehard, Klausner Hannes, Kostenzer Johannes, Kronlechner Herbert, Luhan Fritz, Neuhauser Walter, Pischl Rüdiger, Putz Ute, Steiner Ingrid, Stieg Isolde, Unterleitner Thomas, Waldhart Gabriele, Weißgärber Ursula
10.) 02.10.2008 "Privacy 2.0"
Überwachungstechnologien und Datenschutz sind brisanter denn je. Eine zentrale Rolle spielen gesellschaftliche wie politische Entwicklungen nach 9/11, die Verbreitung von Web2.0-Applikationen und immer umfassendere technologische Möglichkeiten. Das Thema ist nicht neu. Schon die Philosophen der Antike beschäftigten sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen dem Wohl des Individuums und dem Gemeinwohl. Seit dem Ende des 19. Jh. wurde die Privacy-Debatte wieder verstärkt aufgegriffen und gewinnt aktuell progressiv an Bedeutung.
Der technologische Fortschritt birgt immer mehr Potential für eine ‚neue Qualität‘ von Privacy. Private, Unternehmen, öffentliche wie halb-öffentliche Institutionen fungieren als Datenproduzenten und -sammler. In und für Unternehmen werden Daten zunehmend vernetzt. Ganz ‚nebenbei‘ entstehen Personenbezogene Daten (Screening von Online-Verhalten, Sammlung von Kundendaten via Rabattkarten etc.). Neue Datenqualitäten entstehen durch die Kombination unterschiedlicher Datensätze aus unterschiedlichen legalen wie illegalen Datenquellen. Summa summarum: Daten als solche, deren Schutz oder Gefährdung und Informationssicherheit sind mittlerweile zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor avanciert.
Im Vortrag werden aktuelle technologische Überwachungsmöglichkeiten (Bewegungs-Monitoring, Human-Chip-Implantate aus Sicherheitsgründen u.ä.) und Privacy-Konnexe für und gegen Individuen wie Unternehmen thematisiert, aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und nicht zuletzt auf den ‚Faktor Mensch‘ mit seinem Verhalten und seinen Einstellungen fokussiert…
Hugl Ulrike, Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck, einige Jahre Tätigkeit in der Privatwirtschaft, Institut für Verwaltungsmanagement, Universität Innsbruck, Projektleitung Universitätsreformprojekt „UOG93“ an der Universität Innsbruck (für den Senat; Senatsvorsitzender: Prof. Stephan Laske), Projektleitung eLearning-Projekt (SwissVirtualCampus – Initiative der Schweizer Rektorenkonferenz), Universität St. Gallen (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Seit 2002: Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung (Bereich Management Accounting), Universität Innsbruck
Preise: "Michael-Lehmann-Preis für besonders qualitätsvolle und innovative Arbeiten" sowie "Nestlé-Preis für Wirtschaftswissenschaften" (beste österreichische Dissertation im Bereich Wirtschaftswissenschaften).
Aktuelle Forschungsschwerpunkte
(Überwachungs-)Technologien + Folgewirkung Privacy auf Organisation und Individuum; Technologie-Implementierungsprozesse vor PE- und OE-Hintergrund. IKT-gestütztes Lernen (e-Learning-Implementierungen, Einsatz von Wikis u.ä.).
Teilnehmer
Bindhammer Ingunn, Egger Maximilian, Filip Marc, Gatt Joe, Gusmerotti Mario, Hemetsberger Andrea, Hollnbuchner August, Jung Gerhard, Kaiser Gerhard, Keplinger Johannes, Kössler Robert, Kronlechner Herbert, Laske Stephan, Luhan Friedrich, Matzler Kurt, Peskoller Bernhard, Peters Mike, Piber Martin, Plössl Susanne, Praxmarer Veronika, Rungg Ivo, Schwarz Claudia, Thaler Michaela, Vakanover H., Waltl Christoph, Zangerl Mario
9.) 06.05.2008 "Auf der Suche nach der Performance von Kunst und Kultur: Ästhetik in Zahlen?"
Auf der Suche nach der Performance von Kunst und Kultur bzw. ihrer Organisation: Qualität, Kennzahlen, Kriterien und weise Steine – oder doch der Stein der Weisen...? Wie können z. B. Museen ihre Leistungen transparent machen, ohne sich dabei in Zahlenspielereien zu verlieren? Wie kann Qualität einer Ausstellung im Zeitalter der Post-Moderne und der Post-Interpretation (Susan Sontag) evaluiert und kommuniziert werden? Soll die Leistung eines Museums gezeigt werden, werden Finanzergebnisse und Performance-Measures nicht ausreichen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den gesetzten Zielen, dem Umfeld, der Situation und möglichen Interpretationen ist unausweichlich. Hierbei ist ein System aus narrativen und metrischen Elementen sowie ExpertInneneinschätzungen, die die ungleichen Wertsysteme von Kultur und Ökonomie berücksichtigen, zweckmäßig auszutarieren. Im Vortrag wird versucht, die Engführungen und Konsequenzen des betriebswirtschaftlichen Ergebnisdenkens zu reflektieren und am Beispiel eines Performance-Measurement-Prozesses nach- bzw. vor-zudenken.
Piber Martin, Institut für Organisation und Lernen
Martin Piber ist Professor am Institut für Organisation und Lernen und Sprecher des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes Organization Studies an der Universität Innsbruck. Er ist mit Forschungsprojekten in den Bereichen Controlling, ExpertInnenorganisationen, Organisationsforschung, Intellektuelles Kapital und Museumsforschung betraut. Seine Publikationen decken u.A. die Felder der Unternehmens- und Organisationssteuerung, des Controllings sowie die Schnittstellen von Ästhetik und Management ab. In seiner Habilitationsschrift hat er sich mit Intellektuellem Kapital und ästhetischen Betrachtungen unternehmerischer Potenziale beschäftigt.
Teilnehmer
Augustin Hans, Barbist Beate, Bindhammer Ingunn, Eder Gabriel, Egger Maximilian, Gusmerotti Mario, Gruber Bettina, Hugl Ulrike, Koll Alexander, Kühbacher Manfred, Lamp Georg, Löb Werner, Plank Andreas, Plössl Susanne, Rieder Helmuth, Rungg Ivo, Treisch Corinna
8.) 13.12.2007 "Wissensmanagement Revisited: Von Portalen zu Infrastrukturen für die Wissensreifung"
Wissensmanagement ist tot. Es lebe das Wissensmanagement! Ausgangspunkt dieses Vortrages ist die zwiespältige Beobachtung, dass zum einen Wissensmanagement-Projekte nach einer gewissen Euphorie in den späten 90ern und beginnenden 2000er Jahren skeptischer betrachtet werden und zum anderen die Themen, die diese Projekte behandeln, sich einer immer stärkeren Bedeutung erfreuen. Wissensintensive Arbeit stellt einen zunehmenden Anteil der Tätigkeiten in Unternehmen und Organisationen dar. Nach Peter Drucker ist die Steigerung ihrer Produktivität die zentrale Herausforderung für das Management im 21. Jahrhundert und verlangt nach einer gleichermaßen organisatorischen wie informations- und kommunikationstechnischen Unterstützung durch Instrumente des Wissensmanagements. Entsprechend gestaltete Wissensportale bieten geeignete Plattformen für deren Implementierung. Bei der Entwicklung von Wissensportalen werden weit reichende Anforderungen an Angebot, Zugang und Integration von Daten, Dokumenten und Diensten gestellt. Deren konsequente Umsetzung bedeutet den Aufbau einer unternehmensweiten Wissensinfrastruktur. In diesem Vortrag werden zum einen neuere Entwicklungen auf dem Gebiet des Wissensmanagements beleuchtet und zum anderen ein Einblick in aktuelle Projekte gegeben. Eines dieser Projekte, MATURE, beschäftigt sich gezielt mit Fragestellungen der Wissensreifung.
Maier Ronald, Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik
Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Linz.
Softwareentwickler und Projektleiter bei IT-Systemhäusern in Oberösterreich.
Promotion zum Dr.rer.pol. an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz.
Habilitation an der Universität Regensburg
Visiting Professor am Terry College of Business in Athens, GA, USA.
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Deutschland.
Seit Februar 2007: Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Innsbruck.
Aktuelle Arbeitsschwerpunkte:
Seine Forschungsinteressen können mit dem Generalthema Information Systems Leadership umschrieben werden und konzentrieren sich auf Datenmanagement und Business Intelligence, flexible und adaptive Informationssysteme, Geschäftsprozessmanagement, Wissensmanagement und Wissensmanagementsysteme.
Teilnehmer
Duftner Dieter, Ebenbichler Hans, Egger Maximilian, Gatt Joe, Gruber Bettina, Gusmerotti Mario, Hildmann Markus, Kübacher Manfred, Laske Stephan, Löb Werner, Mair Franz, Mauerhofer Georg, Murauer Markus, Miller Markus, Neuhauser Walter, Praxmarer Veronika, Praxmarer Walter, Putz Ute, Stieg Isolde, Testor Robert, Zecha Ronald
7.) 28.06.2007 „Im Falle eines Falles klebt ...? … wirklich alles! – Überlegungen zu einem personalpolitischen Bindungsmanagement"
Zahlreiche Prognosen zur demographischen Entwicklung und zur Entwicklung der Arbeitsmärkte (nicht nur) in Österreich gehen davon aus, dass qualifizierte Arbeitskräfte immer mehr zu einer knappen Ressource werden und die Wachstumsmöglichkeiten auch der mittelständischen Wirtschaft massiv beeinträchtigen. Nun mag man sich mit dem Sager von Karl Kraus zufriedengeben: "Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie auf die Zukunft gerichtet sind!" Man kann auch mit Arik Brauer "das Köpferl in' Sand stecken" und die anstehenden Risiken "einfach nicht einmal ignorieren". Schließlich könnte man darüber nachdenken, wie man sich evtl. heute schon auf den Fall des Falles einstellen könnte. Eine solche Haltung wird zuweilen als "unternehmerisch" bezeichnet. Zumindest ein Plan B wäre ja nicht so schlecht ...
Laske Stephan, Institut für Organisation und Lernen
Stephan Laske (* 1944), Professor für Betriebswirtschaftslehre, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Personalpolitik, Personalführung und Personalentwicklung, Universitätsmanagement; Institut für Organisation und Lernen; zur Zeit Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Innsbruck.
Teilnehmer
Arnold Daniela, Egger Maximilian, Einfinger Elisabeth, Gatt Joe, Gruber Andreas, Gruber Bettina, Gusmerotti Mario, Hauser Clemens, Hauser Joseph, Hugl Ulli, Innerebner Hubert, Kaiser Gerhard, Kappler Ekkehard, Kessler Barbara, Klingler Martin, Lamp Georg, Lechle Karin, Lindner Karin, Lugger Klaus, Mair Franz, Neuhauser Walter, Paulweber Ina, Schwarzmann Matthias, Waldmann Johanna, Waltl Christoph
6.) 26.04.2007 "Strategische Führung, Innovation und Marke: Unternehmerische Herausforderungen für die Zukunft"
Innovationen in Bezug auf Leistungen, Prozesse, Fähigkeiten und Märkte, die Entwicklung und Erhaltung starker Marken sowie eine Art von Führung, die Innovationen und Markenbildung fördert, sind eng miteinander verknüpfte Bestandteile nachhaltig erfolgreicher Unternehmensführung. Dies gilt für die in unserer Region vor allem beheimateten kleinen und mittleren Unternehmen aller Branchen genauso wie für große Unternehmen. Das gesamte Team des Instituts für Strategische Unternehmensführung, Marketing und Tourismus beschäftigt sich deshalb in seinen Forschungsaktivitäten mit verschiedenen Facetten dieses Zusammenhanges.
Hans Mühlbacher stellt zuerst wesentliche Fragen und grundsätzliche Überlegungen dieses Forschungsschwerpunkts vor. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf
- die Bedeutung von Marken als einer Art der emotionalen Bindung wichtiger Interessensträger an Unternehmen, Destinationen und deren Leistungen,
- den engen Zusammenhang mit der Innovationsfähigkeit von Organisationen als einer wesentlichen Grundlage für diese Bindung und
- die strategische Führung dieser Organisationen, welche die Rahmenbedingungen für Innovationsfähigkeit und Markenpflege zu schaffen hat.
Weitere Mitglieder des Instituts-Teams stellen spezifische Forschungsergebnisse und –vorhaben vor, die auf vielfältige Weise unternehmerische Problemlösungen bieten sollen. Letzlich soll die anschließende Diskussion die Einladung an die TeilnehmerInnen unterstreichen, sich persönlich und mit ihren Unternehmen an den Aktivitäten des Instituts zu beteiligen.
Mühlbacher Hans, Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus
Teilnehmer
Egger Maximilian, Ettinger Alexander, Gatt Joe, Goller Josef, Gusmerotti Mario, Hackspiel Gernot, Huter Ingrid, Juranek Markus, Kirchebner Robert, Laske Stephan, Lindner Karin, Lugger Klaus, Mauerhofer Georg, Mayr Werner, Miller Markus, Niederwieser Hannes, Peters Mike, Petzold Lothar, Pichler Lisa, Pikkemaat Birgt, Rieger Elke, Rothenberger Sandra, Stöckl Christoph, Thelen Eva, Waldmann Johanna, Wirtnik Günther
5.) 28.02.2007 "Ist Unternehmensnachfolge eine Familienkrankheit?"
Wie soll das werden, wenn der 72-jähige Vater der Tochter (36), international erfahrene Hotelkauffrau, die Führung des 84-Betten-Hotels nicht übergeben will, der Sohn (42) aber nicht daran denkt, seine Bankerkarriere in Wien aufzugeben? Unternehmernachfolgen sind nicht selten dramatisch, aber sie müssen nicht in einer Tragödie enden. Freilich: Man muss sich frühzeitig darauf einrichten und nicht nur über Steuern und gesellschaftsrechtliche Fragen reden bzw. sich beraten lassen. Worüber noch zu reden ist und wie diskutiert Ekkehard Kappler mit Ihnen in der Frühstücksdenkwerkstatt.
Kappler Ekkehard, Insittut für Organisation und Lernen
Ekkehard Kappler (* 1940) o. Univ.-Prof. Dipl.-Kfm. Dr. Dr. h. c.; Inst. f. Organisation & Lernen, Univ. Innsbruck. Mehrjährige Universitätserfahrung im In- und Ausland. Gründer und langjähriger Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der privaten Universität Witten/Herdecke. Wissenschaftler und gefragter Berater: Hauptarbeits-/Beratungsgebiete: Unternehmenssteuerung/Controlling, Organisationsentwicklung, Strategisches Management; (Change) Management, auch von Non-Profit-Organisationen (Krankenhäuser, Heime, Vereine, Bildungseinrichtungen).
Teilnehmer
Buchroithner Hellmut, Duftner Dieter, Egger Maximilian, Ellebring Fredrik, Gruber Bettina, Gusmerotti Mario, Hollnbuchner August, Hugl Ulrike, Jordan Silvia, Kessler Barbara, Laske Stephan, Löb Werner F., Moser Sabine, Mößmer Arthur, Murauer Markus, Paulweber Ina, Peskoller Bernhard, Peters Mike, Piber Martin, Praxmarer Walter, Praxmarer Veronika, Schneider Armin, Stieg Isolde, Teuchner Wolfgang, V. Harald
4.) 07.12.2006 "Retten Wetterderivate Tirols Tourismus?"
Das Wetter und seine Kapriolen sind in aller Munde. Den Wirtschaftstreibenden werden durch Wetterrisiken in den letzten Jahren verstärkt finanzielle Belastungen aufgebürdet. Dies trifft in Tirol bspw. die gesamte Tourismusbranche.
Im Rahmen des Vortrags werden die Möglichkeiten erörtert, wie durch so genannte Wetterderivate die finanziellen Folgen von Wetterrisiken aus Sicht der Betroffenen vermindert werden können. Es zeigt sich, dass sowohl aus sich der Nachfrager (bspw. Tourismusbetriebe) als auch potenzieller Anbieter (bspw. Banken, Versicherungen) sich ein attraktives neues Geschäftsfeld ergeben könnte.
Bank Matthias, Institut für Banken und Finanzen
Univ.-Prof. Dr. Matthias Bank ist seit 2001 an der Universität Innsbruck tätig. Bis Ende Juli 2006 hatte er die Hypo Tirol Bank Stiftungsprofessur für Banking & Finance inne. Mit August 2006 wurde die Stiftungsprofessur in eine aus Universitätsmitteln finanzierte Professur am Institut für Banken und Finanzen überführt.
Prof. Bank studierte an den Universitäten Gießen und Mannheim Betriebswirtschaft. Er promovierte im Jahr 1996 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Daran schloss sich im Jahr 2001 die Habilitation mit der Lehrbefugnis im Fach Betriebswirtschaft an.
Prof. Bank vertritt das Fach Banking & Finance an der Fakultät für Betriebswirtschaft in Forschung und Lehre. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Risikomanagement, der Theorie der Finanzintermediation sowie im Anlegerverhalten (Behavioral Finance).
Teilnehmer
Deutschmann Gernot, Egger Maximilian, Filip Marc, Fröhlich Helmut, Geiger Evely, Gruber Monika, Gusmerotti Mario, Hauser Joseph, Kirchebner Robert, Köllensperger Rainer, Lamp Georg, Rieder Helmuth, Schröcksnadel Markus, Schwaiger Gerhard, Stecher Michael, Steixner Thomas, Stieg Isolde, Wiesner Robert, Wunderbaldinger Ernst
3.) 06.04.2006 "Zum Unterschied von Formel I und Wertpapierbörse"
Die Finanzmärkte sind das Herz der modernen Wirtschaftssysteme; in ihnen schlagen sich Erwartungen und Erwartungsänderungen bereits nieder, lange bevor sie sich in der realen Wirtschaft manifestieren. Gleichwohl ist die Börse schwer zu verstehen. Der Vortrag soll ein wenig zum besseren Verständnis beitragen.
Schredelseker Klaus, Institut für Banken und Finanzen
Dr. Klaus Schredelseker (geboren 1943 in Mannheim) studierte Betriebswirtschaftslehre und Recht an den Universitäten Paris, Mannheim, Berlin, München und Mailand. Seit 1986 vertritt er das Fach 'Betriebliche Finanzwirtschaft' an der Universität Innsbruck; seit Jahren lehrt er auch an den Universitäten Bozen und Florenz. Er begründete und leitete über viele Jahre die Studienrichtung 'Internationale Wirtschaftswissenschaften' (IWW), die an der Fakultät für Betriebswirtschaft angeboten wird. Seine Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Kapitalmarkttheorie und der Informationsökonomik.
Teilnehmer
Buchroithner Hellmut, Colleselli Hannes, Egger Laura M., Egger Maximilian, Filip Marc, Gatt Joe, Gostner Karl, Gusmerotti Mario, Hildmann Markus, Hütter Herbert, Kirchebner Robert, Köllensperger Rainer, Liebhart Margit, Löb Werner F., Marsoner Johannes, Miller Markus, Paulweber Ines, Stedile-Foradore Mario, Vesco Hans-Peter, Wunderbaldinger Ernst
2.) 02.02.2006 "Implementation von Controlling"
Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich zumeist nur mit der Gestaltung der Instrumente des Controlling. Von ebenso großer – wenn nicht sogar größerer – Bedeutung für den Erfolg des Controlling ist aber der Prozess der Einführung und Anpassung der Controllinginstrumente. Der Vortrag befasst sich mit den typischen Problemen, die bei der Einführung von Controlling bzw. Controllinginstrumenten auftreten.
Becker Albrecht, Institut für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung
Dr. Albrecht Becker studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Stockholm School of Economics promovierte und habilitierte er am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 2002 ist der der Inhaber des Lehrstuhls für Betriebliches Rechnungswesen (Management Accounting) an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Er ist Mitglied des neu gegründeten Instituts für Rechnungswesen, Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Erforschung der Praxis des Controlling und im Bereich organisationales Wissen und Lernen.
Teilnehmer
Deflorian Robert, Egger Maximilian, Gusmerotti Mario, Hofer Erich, Holluscheck Walter, Hugl Ulrike, Hütter Herbert, Innerebner Hubert, Kappler Ekkehard, Kirchebner Robert, Klausner Hannes, Laske Stephan, Mair Franz, Massimo Rudolf, Messner Martin, Piber Martin, Reinalter Manfred, Stadler Magdalena, Stieg Isolde, Testor Robert, Treisch Corinna, Ungar-Petzer Katrin, Unterrieder Astrid
1.) 01.12.2005 "Erfolg durch konsequente Differenzierung"
Mühlbacher Hans, Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus
Teilnehmer:
Arnold Daniela, Buchroithner Hellmut, Colleselli Hannes, Egger Laura, Egger Maximilian, Flatscher Martin, Frick Andreas, Gapp Stefanie, Goller Josef, Greil Bernhard, Gusmerotti Mario, Hildmann Markus, Jungmann Karin, Juranek Christian, Kaiser Gerhard, Kappler Ekkehard, Klingler Martin, Koll Alexander, Laske Stephan, Mair Franz, Margreiter Josef, Märk Lukas, Märk Tilmann, Mösl Hannes, Murauer Markus, Niewiadomski Jozef, Oberhofer Bernhard, Ohnesorge Doris, Ortner Stefan, Reinalter Manfred, Scholz Martin, Tasser Barbara